Seit Ende 2019 ist Smals in Nord- und Ostniederlanden vom Standort Echten in der Provinz Drenthe aus aktiv. Die Produktion in Echten ist bei der Zandexploitatiemaatschappij VOF Echten angesiedelt, einer Zusammenarbeit zwischen Smals und Roelofs.
Seit 2009 entwickelt sich der Sandabbausee in Echten zu einem wertvollen Gewässer mit einer Wasserfläche von rund 40 Hektar. Obwohl das Projekt eine Laufzeit von mehr als 25 Jahren hat, nehmen Anwohner nur wenig von den Aktivitäten wahr. Die landschaftliche Einbindung und eine durchdachte Planung sorgen dafür, dass das Landschaftsbild harmonisch bleibt.
Blick für die Umgebung
Bereits vor Beginn der Sandgewinnung wurde viel Wert auf Untersuchungen, Genehmigungen und die Gestaltung der Landschaft gelegt. Gemeinsam mit Buro Hollema wurde eine Vision erarbeitet, wie sich die Sandgewinnung in 25 Jahren präsentieren soll. Das Endbild legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Natur, wobei die Ufer des Sandabbausees bereits während der Betriebsphase schrittweise naturnah gestaltet werden.
Darüber hinaus leistet das Gebiet einen wichtigen Beitrag zur Wasserretention. Bei starken Regenfällen kann der Sandabbausee große Wassermengen aufnehmen, sodass andere Bereiche wie Wohngebiete oder Straßen trocken bleiben.
Intelligente Verkehrsführung
Auch Verkehrssicherheit und die Begrenzung von Beeinträchtigungen für Anwohner waren wichtige Aspekte. Für den Lkw-Verkehr zur und von der Sandgewinnung wurde eine speziell errichtete Brücke über die Hoogeveense Vaart realisiert. Dadurch müssen Lastwagen nicht durch das Dorf Echten fahren, sondern erhalten eine direkte Anbindung an die A28 über den Willem Moesweg.
Die Brücke verfügt zudem über einen sicheren, abgeschirmten Radweg, sodass sich Radfahrer und Schwerverkehr nicht behindern. Nach Abschluss der Sandgewinnung bleibt die Brücke ausschließlich für den Radverkehr bestehen und bietet dem Gebiet eine dauerhafte funktionale und freizeitbezogene Aufwertung.